Monitoring von städtebaulichen Großprojekten. Das Beispiel „Siemens Campus Erlangen“

Tobias Chilla, Anna Heugel, Franziska Sielker, Georg Glasze

Abstract


In den vergangenen Jahren haben Methoden des Monitorings und der Evaluation in der Stadt- und Regionalentwicklung zunehmende Beachtung gefunden. Allerdings sind diese meist eher sektoral ausgerichtet und werden häufig aus der ex-post-Perspektive heraus durchgeführt. Der vorliegende Beitrag geht hier einen Schritt weiter, indem er am Beispiel des städtebaulichen Großprojektes „Siemens Campus Erlangen“ diskutiert, inwiefern a) ein mehrdimensionales Monitoring und b) eine synchrone (Echtzeit-)Betrachtung in der Stadtentwicklung mit überschaubarem Aufwand möglich ist. Im Zuge des Großprojektes „Siemens Campus Erlangen“ entsteht seit 2015 am Rande der Erlanger Kernstadt auf einem bisher kaum zugänglichen Firmenareal ein quasi neuer Stadtteil. Ebenfalls seit 2015 führen wir dort mit Förderung durch das Regionalreferat der Siemens AG ein begleitendes multisektorales städtebauliches Monitoring durch. Der vorliegende Beitrag diskutiert die Potenziale und Limitierungen eines solchen Herangehens.

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© 2012 Fränkische Geographische Gesellschaft
Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft (ISSN 0071-8173)
Unterstützt vom Institut für Geographie, Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)