Leerstandmanagement im Ländlichen Raum. GIS-gestützte Anpassungsmaßnahmen im Demographischen Wandel

Markus Neufeld, Lena Beyrich, Nadine Burkhardt, Christina Engl, Petra Gramann, Tobias Chilla

Abstract


Leerstehende Immobilien sind eine der sichtbarsten Konsequenzen des Demographischen Wandels. Die
Ursachen sind jedoch nicht nur in der selektiven Abwanderung oder Alterung der Bevölkerung zu suchen,
auch der ökonomische Strukturwandel trägt dazu bei. Für die betroffenen Kommunen ergibt sich dadurch
nicht selten die Problematik aussterbender Ortskerne und großer Attraktivitätsverluste. Gleichzeitig stellt
sich die Frage effektiver Anpassungsmaßnahmen an derartige Schrumpfungsprozesse. Ein GIS-gestütztes
Leerstandmanagement kann helfen, die Leerstände langfristig und zielgerichtet einer neuen Nutzung zuzuführen.
Der vorliegende Beitrag entwickelt dazu vier Schritte, die ‚4 M des Leerstandmanagements‘ –
bestehend aus den Elementen Mapping, Matching, Marketing und Monitoring. Ein erfolgreiches, weil strategisch
ausgerichtetes Leerstandmanagement wird so zu einer effektiven Anpassungsmaßnahme an den
Demographischen Wandel auf der lokalen Ebene.

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© 2012 Fränkische Geographische Gesellschaft
Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft (ISSN 0071-8173)
Unterstützt vom Institut für Geographie, Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)