Muster der beta-Diversität in der pflanzengeographischen Hochgebirgsforschung am Beispiel des Great Basin (USA)

Friederike Grüninger

Abstract


Über die beta-Diversität lässt sich das Ausmaß des Artwechsels zwischen zwei Einheiten quantifizieren,
und ihre maßstabsübergreifende Anwendbarkeit macht sie zu einem bedeutenden Werkzeug zur Analyse
und Beschreibung von Diversitätsmustern auf verschiedenen Skalenniveaus. Durch ihre maßstabsunabhängige
Anwendbarkeit ist sie auch in Bezug auf die Skalierungsmöglichkeiten der Biodiversität bedeutsam,
und kann herangezogen werden, um die Habitatvielfalt geographischer Räume zu erfassen. Gerade in
Hochgebirgsregionen erzeugt die hohe Geodiversität in Verbindung mit den vielfältigen abiotischen und
biotischen Störungsregimen deutliche floristische Kontraste zwischen benachbarten Gebirgsräumen, aber
auch innerhalb der Gebirge zwischen Einheiten, die sich entlang komplexer Umweltgradienten aufspannen,
was anhand ausgewählter Gebirge im Great Basin (USA) beispielhaft gezeigt werden soll.

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© 2012 Fränkische Geographische Gesellschaft
Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft (ISSN 0071-8173)
Unterstützt vom Institut für Geographie, Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)