Naturgefahren und Naturgefahrenmanagement im Oberen Paznauntal/Tirol

Alexandra Titz, Jussi Grießinger, Simone Raven

Abstract


Naturgefahren wie Hochwasser, Massenbewegungen, Lawinen oder Erdbeben fordern alljährlich zahlreiche Menschenleben und verursachen Schäden in Milliardenhöhe. Die Bedrohung durch die Natur hat sich in den letzten Jahrhunderten nicht grundlegend geändert, dennoch war und ist der Umgang mit Naturgefahren einem stetigen Wandel unterworfen. Trotz der präzisen Erforschung der geophysikalischen Prozesse und Innovationen im technischen Bereich, die neben einer verbesserten Vorhersage, Frühwarnung und Kommunikation auch effektivere Schutzmaßnahmen ermöglichen, scheint die Verwundbarkeit und Risikoanfälligkeit der Menschen in gleichem Maße anzuwachsen. Am Beispiel der Alpengemeinde Galtür in Tirol/Österreich, in der sich 1999 ein schweres Lawinenereignis zutrug, soll der Umgang mit Naturgefahren
exemplarisch nachgezeichnet werden. Dazu fließen auch Ergebnisse eines projektorientierten Hauptseminars ein, die Studierende der Bachelorstudiengänge Kulturgeographie und Physische Geographie im Rahmen von empirischen Erhebungen und Expertengesprächen vor Ort in Galtür gewonnen haben.

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© 2012 Fränkische Geographische Gesellschaft
Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft (ISSN 0071-8173)
Unterstützt vom Institut für Geographie, Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)