Neuere Stadtentwicklung in Bamberg. Eine Schülerexkursion der gymnasialen Oberstufe in Bayern

Magdalena Bepierszcz, Markus Pingold

Abstract


Die vorliegende Exkursion entstand 2013 im Rahmen einer Examensarbeit am Lehrstuhl für Geographiedidaktik
der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie fußt auf einer Exkursion der Erlanger Kollegen Tobias
Chilla
und Markus Neufeld, die diese im Rahmen des Bayerischen Schulgeographentages 2012 durchgeführt
hatten (vgl. Neufeld / Chilla 2012).
Demographischer Wandel, Tertiärisierung sowie deren Folgen, soziale Segregation, Umwelt und Nutzungskonflikte,
ebenso wie die Inwertsetzung innerstädtischer Brachen sind nicht nur Themenfelder einer
nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung der EU und somit Deutschlands, sondern auch Teil des
gymnasialen Oberstufenlehrplans in Bayern. Zudem prägen sie das Bild einer Stadt, die in unmittelbarer
Nähe liegt: das fränkische Bamberg. Daher bietet es sich an, für die Behandlung dieser Themen das Klassenzimmer
zu verlassen und die Inhalte vor Ort erarbeiten zu lassen. Der folgende Beitrag stellt einen didaktisch
aufbereiteten Exkursionsvorschlag zur neueren Stadtentwicklung in Bamberg vor. Es handelt sich
hierbei um eine eintägige Arbeitsexkursion, die sich an einer kognitivistisch-konstruktivistischen Didaktik
orientiert. Anhand von fünf aufeinander aufbauenden Stationen sowie Vorbereitungs- und Nachbereitungsphase
erfahren die Schüler die Stadt aus den vier zentralen Raumperspektiven der Geographie und üben
die sechs geographischen Kompetenzen ein. Regionale Beispiele in Bamberg, also die „Lupe in den Heimatraum“,
ermöglichen den Exkursionsteilnehmern so einen Blick aus dem „Fenster in die Welt“.

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© 2012 Fränkische Geographische Gesellschaft
Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft (ISSN 0071-8173)
Unterstützt vom Institut für Geographie, Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)